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Atemschutz - Strahlrohrtraining PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Stephanie Loevenich   
Donnerstag, den 21. Juli 2011 um 21:09 Uhr

In einer Kleingruppe von fünf Atemschutzgeräteträgern, übten wir unter Anleitung unseres Löschgruppenführers Michael Meisel Techniken, um im Brandfall vorbereitet zu sein.

Das Strahlrohrtraining erfolgte unter folgenden Schwerpunkten:


* Handhabung Hohlstrahlrohr
* Öffnen von Türen
* Vorgehensweise im Brandraum
* Kommunikation

 

Handhabung Hohlstrahlrohr Immer in Kontakt... Kühlen von Rauchgasen

 

 

Wir verfestigten bei diesem Training die eigentliche Handhabung des Hohlstrahlrohrs, verschiedene Techniken, wie beispielsweise das öffnen von Türen mit einer Bandschlinge und einer Feuerwehraxt, die Vorgehensweise im Brandraum und versuchten die Kommunikation dabei mit "kleinen Zeichen" zu entlasten.

Zur Handhabung des Hohlstrahlrohrs gehörte eine reine Gewöhnungsübung, einmal alle Strahlarten durchprobieren und dabei versuchen die Hand möglichst weit weg vom eigentlichen Strahl zu halten, sowie die ungefähre Einstellung von einem 45-60 Grad Winkel zum optimalen Sprühimpulslöschverfahren.

Wir übten, wie man eine Tür zu einem Brandraum mit Hilfe einer Bandschlinge und einer Feuerwehraxt öffnet, um dort mit jeweils einem Sprühstrahl nach links, rechts und mittig den Brandrauch zu kühlen.

Anschließend folgte die Einheit zur Vorgehensweise im Brandraum. In gebückter Haltung ging es immer jeweils einen Meter vor, um den Brandrauch weiter mit dem Sprühimpulsverfahren abzukühlen.

Zu all diesen Techniken kam noch die Kommunikation im Trupp. Nachdem der Truppführer mit Hilfe von außen den Schlauch nachgeführt hatte, meldete er sich in Form von 2 klopfern auf des Truppmanns Atemluftflasche zurück im Trupp. Der Truppführer führt und leitet seinen Truppmann mit Worten, und indem er ihn mit dem Schlauch in die richtige Position schiebt. Des weiteren beobachtet er fortwährend die Decke des Raumes, um bei der Gefahr der Rauchgasdurchzündung schnellstmöglich den Rückzug anzutreten. Währenddessen kühlt der Truppmann per Sprühimpulsverfahren weiter die Rauchgase. Durch zwei Schläge auf seinen Helm bekommt er den Befehl dazu von seinem Truppführer. Während er den Brandrauch kühlt, beobachtet er ob und wieviel Wasserdampf entsteht und gibt anschließend eine Rückmeldung an seinen Truppführer ob "heiß" oder "kalt". Daraufhin entscheidet dieser, ob der Trupp weiter vor geht oder ob der Truppmann erneut kühlt.

Bei der Nachbesprechung wurden kleine Kritikpunkte noch einmal aufgegriffen und diskutiert.
Mit dieser Übung wurden die Techniken die man im Brandfall benötigt wiederholt gefestigt und sollen so immer mehr in Routine übergehen.

 

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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 08. November 2011 um 13:57 Uhr